Universitäre Sprachexzesse

September 16, 2010

Ja, ich geb´zu , der Sager “ … ist die wo ang´rennt!“ ist nicht nett, das sagt man nicht. Häupl hat sich mittlerweile auch dafür entschuldigt. Aber das passiert, wenn einem das Thema ein wirkliches Anliegen ist – und dem Bürgermeister sind die Universitäten ein echtes Anliegen. Denn es geht um den Wissenschaftsstandort Wien und um den Wirtschaftsstandort Wien (und Österreich) und um nicht weniger als um die Zukunft unserer Stadt und unseres Landes.

Ideen, wie Unis zusperren, sind da echt völlig daneben. Weniger StudentInnen auch, denn international sind haben wir eine viel zu geringe Akademikerquote. Und Studiengebühren, auch wenn sie noch so oft aufgewärmt werden, ändern die Situation nicht. Gibt es irgendjemanden, der ernsthaft behauptet, die Situation an den Unis hat sich damals – als es Studiengebühren gab – verbessert?

Was wäre denn die richtige Bezeichnung für solche Lösungsvorschläge?

Übrigens, zum Thema Sprachgebrauch: Wann gibt es die Entschuldigung von Pröll, der BM Schmieds Vorschläge als „herzig“ disqualifiziert hat?! Oder von Frau Marek, die Häupl als „Testosteronbomber“ bezeichnet hat?!


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