am anfang meiner blog-aktiven zeit jedenfalls. ist ja auch ein guter anfang: viele themen, viele referate, viele diskussionen.
eine diskussion zum thema „die zukunft der bildung in wien“ u.a. mit bildungsministerin schmied, bildungsstadtrat oxonitsch und dem chef der finnischen lehrerInnenausbildung, matti meri.
da fehlt noch einiges, bis wir so weit sind wie die finnen. nicht nur eine systemumstellung zu einer gemeinsamen schule bis 14 jahre, oder eine gemeinsame ausbildung aller pädagogInnen, sondern vor allem was die einstellung zu kindern, unterrichten, schule betrifft. von einer offenen schule, wo eltern gemeinsam mit den lehrerInnen lehrziele definieren & mitgestalten, wo es individuelle lehrpläne für jedes kind gibt, wo nach dem prinzip „wir lassen niemanden zurück“ gearbeitet wird… davon sind wir noch etwas entfernt.
aber wir bewegen uns in die richtige richtung. claudia schmied hat gemeint, wer bildungspolitik machen will, dem muss klar sein, dass das ein kampfgebiet ist, denn es geht um die verteilung von chancen. aber es geht nicht darum, dass man den einen chancen wegnimmt, sondern, dass möglichst alle gute chancen = gute bildung mit auf ihren weg bekommen.
die ganztagsschule, für deren ausbau sich die wienerInnen gerade bei der volksbefragung ausgesprochen haben, ist ein schritt dazu. wien wird ihn gehen.
ps: natürlich freu´ich mich über kommentare, anregungen etc. zu meinem blog. soll ja keine einbahnstraße werden, die kommunikation.